Monatsarchiv für Juni 2011

Untergrund für einen Rollrasen vorbereiten

Wenn Sie einen Rasen neu anlegen wollen haben Sie 2 Möglichkeiten. Die eine besteht darin, den Rasen zu sähen. Diese Methode nimmt Zeit in Anspruch. Die schnellere Methode ist einen Rollrasen zu benutzen. Bei einem Rollrasen ist es besonders wichtig den Untergrund gut vorzubereiten, da dieser die Grundlage ist, damit ihr Rollrasen für einen längeren Zeitraum gut aussieht und gedeiht.

Die erste Aktion welche man machen muss ist, den alten Rasen weg zu machen. Dies kann man mit einem Rasenschäler machen, auch Sodenschäler genannt. Diesen kann man normalerweise in fast jedem größeren Baumarkt ausleihen. Nachdem der alte Rasen entfernt ist, müssen Sie bestimmen, welche Beschaffenheit ihr Untergrund hat, auf dem Sie den Rollrasen verlegen möchten. Hier gibt es 2 Hauptarten von Untergrund. Die erste Art ist ein sehr fester, lehmartiger Boden. Hier empfiehlt sich pro 10m² Fläche, 1m³ Sand aufzutragen und in den Boden einzuarbeiten damit er etwas lockerer wird. Die zweite Art von Boden ist ein sehr sandiger und weniger fester Boden. Hier empfiehlt sich vor dem Verlegen des Rollrasens, dass untermischen von nährstoffreicher Muttererde oder Humus.

Um noch genauer festzulegen, wie ihr Boden zusammengesetzt ist, können Sie auch einen PH-Wert Test machen. Hier können Sie herausfinden, ob ihr Untergrund zu sauer oder zu basisch ist. Beides könnte der Grund dafür sein, dass ihr Rollrasen nicht gedeihen wird. Diesen bekommen Sie normalerweise in ihrem örtlichen Gartencenter. Auch sollten jegliche Wurzelrückstände im Boden oder sonstige größere Steine entfernt werden, da es sonst den Rasen wieder zerstören könnte. Nehmen Sie sich etwas Zeit für diesen Schritt, da es die Langlebigkeit ihres Rasens bestimmen wird.

Jetzt gibt es nur noch eine Aktion die Sie machen müssen, bevor der Rollrasen verlegt werden kann. Und zwar müssen Sie jetzt den Boden, wo der Rollrasen darauf soll, walzen. Wenn Sie keine Walze zu Hause haben sollten, können Sie auch diese wieder von einem Baumarkt ausleihen. Wenn der Boden gewalzt ist, müssen Sie ihn etwas auflockern mit einer Harke. Diese Aktion ist sehr wichtig, damit sich der Rollrasen mit dem natürlichen Untergrund verbindet und in ihn integriert wird. Wenn dies nicht geschieht, wird ihr Rasen kein langes Leben haben. Wird dieser Schritt richtig ausgeführt, wird ihr Rasen Blühen und gedeihen. Der letzte Schritt, den Sie beachten müssen, kurz bevor Sie den Rollrasen verlegen, ist, den Boden anzufeuchten. Diese Aktion hilft auch wieder dabei, dass der Rollrasen sich gut mit dem Boden verbindet und man somit einen strahlenden Rasen am Ende hat.

Handwerkerleistungen steuerlich absetzen

Seit 2009 können Handwerkerleistungen steuerlich abgesetzt werden, auch von Privatpersonen. Diese Kosten konnten in den Jahren davor nicht von der Steuer abgesetzt werden sofern keine Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung vorlagen.

Seit 2009 können Handwerkerleistungen bis 6000,– Euro jährlich von der Steuer abgesetzt werden. Davon werden 20 % über die Einkommensteuer erstattet. Das heißt 1.200,– Euro werden direkt über die Steuererklärung vom Staat bezahlt.

Voraussetzung hierfür ist unbedingt einen seperaten Ausweis der Handwerkerleistungen bzw. des Arbeitslohnes. Begünstigt sind nur die reinen Lohnkosten, Materialkosten werden nicht berücksichtigt. Deshalb ist ganz wichtig darauf zu achten dass die Arbeitskosten seperat ausgewiesen sind. Wenn Sie zum Beispiel eine neue Küche kaufen und auf der Rechnung steht Küche 10000 Euro kann diese Rechnung nicht abgesetzt werden. Weißt der Küchenbauer aber auf seiner Rechnung 2000 Euro Arbeitslohn und 8000 Euro Material aus, können 20 % der 2000 Euro vom Finanzamt erstattet werden. Und das sind immerhin 400 Euro Einkommensteuererstattung.

Eine weitere Voraussetzung ist die Banküberweisungen. Handwerkerrechnungen die bar bezahlt wurden können nicht berücksichtigt werden.

Dafür sind nahezu alle handwerklichen Tätigkeiten begünstigt. Ob es sich um Renovierungsarbeiten wie Tapezierarbeiten oder Arbeiten durch einen Gipser handelt oder Gartenarbeiten die immer wieder anfallen. Sogar der jährliche Besuch des Schornsteinfegers gilt als Handwerkerleistung.

Einzig die Errichtung von etwas Neuem ist nicht begünstigt. Baut man zum Beispiel einen Pool in den Garten werden diese Handwerkerleistungen nicht begünstigt. Lässt man aber einen vorhandenen Pool reparieren sind die Arbeitskosten Handwerkerleistungen und somit steuerlich absetzbar.

Mit dieser Steuervergünstigung sollen Schwarzarbeiten bekämpft werden. Viele Schwarzarbeiter verzichteten auf die Mehrwertsteuer wenn der Kunde keine Rechnung verlangte. Die Steuererstattung mit 20 % ist nun höher als die 19 % Mehrwertsteuer und somit fährt der ehrliche Steuerzahler günstiger mit der Absetzung der Handwerkerleistung.

Mit einem Forward-Darlehen günstige Zinsen sichern

Ein Forward Darlehen ist ein Darlehen, mit dem man sich für einen in der Zukunft liegenden Zeitpunkt -gegen einen beschränkten Zinsaufschlag- das Zinsniveau der Gegenwart sichert. In aller Regel, werden solche Forward- Darlehen für einen erst in der Zukunft geplanten Immobilienerwerb, oder als Anschlussfinanzierung für einen in der Zukunft auslaufenden Immobilienkredit, in Anspruch genommen. Wenn Sie also beispielsweise erst in fünf Jahren bauen wollen, aber sich -gegen einen bescheidenen Zinsaufschlag- in Erwartung stark steigender Baugeldzinsen, das momentane Zinsniveau sichern möchten, dann sollten Sie jetzt einen Vertrag auf ein in fünf Jahren zur Auszahlung kommendes Forward- Darlehen abschließen. Dann ist garantiert, dass Sie für einen Immobilienkredit, der Sie heute beispielsweise 4 Prozent Zinsen kosten würde, auch in fünf Jahren nicht mehr als 4,5-5 Prozent aufwenden müssen.

Die Frage dabei ist nur, ob der Abschluss eines solchen Forward- Darlehens für Sie Sinn machen würde. Schließlich könnte Baugeld in fünf Jahren ja sogar billiger sein als heutzutage, und dann müssten Sie nicht nur das heutige höhere Zinsniveau, sondern auch den bereits erwähnten Aufschlag für das Forward-Darlehen, stemmen. Viele Experten neigen deshalb dazu, den Abschluss eines Forward-Darlehens nur für den Fall zu empfehlen, dass die Inanspruchnahme des Darlehens spätestens innerhalb 12 Monate nach Vertragsschluss erfolgt. Die Logik hinter dieser Empfehlung ist, dass man die Entwicklung der Bauzinsen für die nächsten zwölf Monate -aber eben nicht länger- noch gut abschätzen könne, und dass innerhalb dieser zwölf Monate sich am Niveau der Baugeldzinsen ohnehin nicht viel ändern könne. Selbst bei zukünftig moderat sinkenden Bauzinsen, wären Sie, als Person, die ein Forward-Darlehen jetzt abgeschlossen hätte, noch nicht all zu sehr im Nachteil.

Allerdings dürfte dieser Expertenrat für die jetzige Marktphase nicht zutreffen. Zur Erinnerung: Der Leitzins in Europa -und damit verbunden auch der Baugeldzins- sind auf einem historischen Tiefstand angelangt. Dabei kann es aber angesichts wieder anziehender Inflation im Euroraum nicht bleiben. Die Europäische Zentralbank hat deshalb schon vor kurzem angekündigt, die Leitzinsen schrittweise -also wohl vermutlich 0,25 Prozent alle drei Monate- anheben zu wollen. Innerhalb der nächsten 2-3 Jahren wird das Leitzinsniveau wohl auf etwa 4 Prozent ansteigen, und sich erst auf diesem Niveau stabilisieren. Da die Banken Leitzinserhöhungen gerne zum Anlass nehmen, ihre Baugeldzinsen überdurchschnittlich anzuheben, sollten die Baugeldzinsen für ein Darlehen in etwa drei Jahren viel höher liegen als heute. Gerade wenn Sie einen Baukredit erst in ein paar Jahren in Anspruch nehmen wollen, dürften Sie vom Abschluss eines Forward-Darlehens überdurchschnittlich stark profitieren.

Fahrradschlauch selbst flicken

Es ist bestimmt allen schon einmal passiert, sie sind mit dem Fahrrad unterwegs und auf einmal hört man ein unheilvolles zischen. Das Fahrrad hat einen Platten.

Nun ist guter Rat teuer, was macht man? Wird der Drahtesel nach Hause geschoben oder gleich vor Ort repariert?

Letzteres ist ganz einfach, vorausgesetzt man ist mit einem kleinen Notfallset für solche Fälle unterwegs.

Den Fahrradschlauch selbst flicken ist kein Hexenwerk, wie manche denken, sondern eher ganz einfach und kann von jedermann durchgeführt werden:

1. Damit das abmontieren des Reifens einfacher geht, wird das Rad am besten auf den Kopf gestellt, sprich Sattel und Lenkrad auf den Boden.

Nun kann mit Hilfe eines Mantelhebers (ist im Notfallset dabei), der Schlauch von der Felge gelöst werden.

Hierbei sollten sie aber vorsichtig vor gehen, nicht dass der Schlauch noch mehr beschädigt wird.

2. Die Ventielschraube wird aufgedreht und schon können sie den Schlauch ganz einfach heraus ziehen.

3. Jetzt geht die Suche nach dem Loch los. Wer in der Nähe von Wasser ist, der hat es einfach, denn sobald der Schlauch darin unter gedrückt wird, kann man anhand der aufsteigenden Wasserbläschen schnell die undichte Stelle ausmachen.

Besteht diese Möglichkeit nicht, so pumpen die den Schlauch einfach auf. Meist hört man durch das zischende Geräusch, wo die Luft austritt. Mit der flachen Hand knapp über den Schlauch fahren, ist eine dritte Möglichkeit, der spürbare Luftzug verrät wo das Loch ist.

4. Die undichte Stelle wird mit Schmiergelpapier vom Fahrradflickset leicht aufgeraut.

5. Jetzt kann ein Klebemittel aufgetragen werden, hier sollte sie aufpassen, dass die besagte Stelle sauber ist. Der Kleber sollte leicht antrocknen.

6. Nun suchen sie sich einfach den passenden Flicken aus dem Notfallset aus. Wichtig hierbei ist, dass dieser erstens groß genug ist, so dass er das Loch komplett abdeckt und auch darüber hinaus geht. Und zweites ist auch hier auf die Sauberkeit zu achten, denn verunreinigte Stelle haften nicht sehr gut und es kann sein, dass die geflickte Stelle nach wenigen Metern wieder aufgeht und man am erneut am Anfang steht.

7. Der Flicken kann jetzt ganz einfach auf das Loch gedrückt werden. Fest andrücken und ein Weilchen warten.

Aufpassen das dieser nicht verrutscht und lieber ein paar Minuten länger warten, damit auch wirklich alles Bombensicher haftet.

8. Ist alles gut getrocknet, so können sie den Schlauch wieder auf die Felge ziehen. Zuvor ist es jedoch ratsam, ihn erst ein bisschen auf zu pumpen um zu sehen, ob das Loch wirklich gut dicht ist und keine Luft mehr ausweicht.

Polystyrolplatten als Dämmplatten mit Nut und Feder

Polystyroldämmplatten mit Nut und Feder wurden von den Hersteller ISPO bereits in den Jahren 1973 auf dem Wärmeschutzmarkt eingeführt. Dabei sind die Vorteile bei dem Einsatz von Polystyroldämmplatten mit Nut und Feder sehr groß. Denn man hat verschiedene Vorteile die man bei anderen Dämmplatten nicht hat.

So ist es beispielsweise nicht notwendig, dass man die Dämmplattenoberfläche nachträglich schleift da die Oberfläche des Dämmstoffes automatisch plan eben ist. Dadurch lässt sich bei der Bearbeitung erheblich Zeit und Nerven sparen. Durch Nut und Feder werden auftretende Wärmebrücken verringert und es entsteht ein dichter Verbund aus Polystyroldämmplatten. Nut und Feder sorgen ebenfalls dafür, dass ein schnelles Verlegen der Platten ermöglicht wird. Dadurch gehören sie zu den wirtschaflich sinnvollsten Dämmmaterialien auf dem Baustoffmarkt.

Anwendungen für Polystyroldämmplatten gibt es reichlich. So werden sie häufig für diverse Varianten von Dach- und Deckendämmung eingesetzt. Auch für die Fassadendämmung sind die Polystyroldämmplatten bestens geeignet. Auch können die Dämmplatten als Kerndämmung verwendet werden und bei der Perimeterdämmung eingesetzt werden.

So großartig die Polystyroldämmplatten sind, es gibt auch Bereiche bei der Hausdämmung in denen sie nicht eingesetzt werden sollten. So sollte eine Fassade oder Decke, welche der Witterung ausgesetzt ist, nicht mit diesem Dämmmaterial ausgerüstet werden. Ebenfalls sollte bei besonderen Anforderungen an den Schallschutz ein anderes Dämmmaterial verwendet werden.

Alles in Allem sind Polystyroldämmplatten eine schnelle und saubere Lösung, wenn es an das Häuser-dämmen geht. Die vielen Vorteile der Dämmplatten gegenüber anderen Dämmmaterialien lassen viele Eigenheimbauer zu dieser Variante greifen. Die einfache Handhabung der Polystyroldämmplatten lässt auch viele Eigenheimbauer in Eigenregie die Dämmung des Hauses durchführen.

In der heutigen Zeit ist es sehr wichtig ein gut isoliertes und gut gedämmtes Haus zu haben um nicht unnötig die Energiekosten in die Höhe zu treiben. Ein sehr gutes Dämmmaterial ist darum besonders wichtig. Bevor man sich für ein Material entscheidet, sollte man genau die Anforderungen und die eigenen Bedürfnisse herausstellen und dann den dazu passenden Dämmstoff wählen.

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